Neue Jingles für Rock FM (Foto: facebook.com/radiorockfm, Screenshot: RadioBlog.eu)
Neue Jingles für Rock FM (Foto: facebook.com/radiorockfm, Screenshot: RadioBlog.eu)

Rock FM: Neue Jingles, alte Jingles

Rock FM in Deutschland – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Radiostation auf Zypern – gehört zu den Sendern, die ich von Anfang an beobachtet habe. Den Sendestart konnte ich im Sommer 2016 in den USA hören. Drei Jahre später bemerkte ich eine Verschlechterung des Empfangs auf UKW. Mittlerweile liefert der Sender Mudau auf 102,1 MHz wieder normales Signal.

Bis vor wenigen Monaten hieß das Programm Regenbogen 2. Das fand ich schon immer suboptimal. Natürlich handelt es sich um das zweite Programm von Radio Regenbogen. Aber für einen Rocksender war der Name schon etwas komisch. Umso mehr freute ich mich auf den Wechsel zu Rock FM, der Anfang Mai vollzogen wurde.

Regenbogen 2 noch nicht ganz verschwunden

On Air hört man – zumindest im Nachtprogramm – hin und wieder immer noch Jingles von Regenbogen 2. In anderen Jingles weist der Sender seine Hörer darauf hin, dass man jetzt Rock FM heißt. Sukzessive wird nun ein neues Jinglepaket eingeführt, wie Radioszene.de in einem Advertorial berichtet hat.

Spannend ist, dass es keinen harten Übergang gibt. Der Wechsel auf das neue, von PURE Jingles produzierte Sounddesign erfolgt fließend. Nach und nach verschwinden so die Jingles, die Regenbogen 2 bzw. Rock FM seit dem Sendestart 2016 verwendet hat. Das ist auch gut so, denn ich empfand die alten Jingles immer als Störfaktor im Programm. Sie haben Musik getrennt, nicht verbunden.

Neues Sounddesign vielversprechend

Das neue Jinglepaket von Rock FM klingt gut. Viele Elemente sind kurz genug, um den Musikflow nicht zu unterbrechen. Ich bin gespannt, wie sich das Programm anhört, wenn die Umstellung auf das neue Sounddesign komplett vollzogen ist. Mit der Festlegung auf Rockklassiker der 80er und 90er Jahre hat der Sender eine Nische gefunden, die definitiv eine Marktlücke ist.

Leider macht es keinen Spaß, Rock FM via Internet zu hören. Die Verzögerung des Streams gegenüber der „Echtzeit“ beträgt teilweise fast zehn Minuten, weil offenbar noch intensiver als bei vielen anderen Privatsendern von der Möglichkeit Gebrach gemacht wird, die terrestrisch verbreitete Werbung um Spots zu ergänzen, die für die Region der IP-Adresse des Hörers interessant sein könnte. Das ist dann doch etwas zu viel.