Anfang Juli hatte das Deutschlandradio das für den Deutschlandfunk geplante neue Programm vorgestellt. Dieses soll am 30. November in Kraft treten. Die geplanten Änderungen werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Befürworter loben die bessere Durchhörbarkeit des Programms, die dazu beitragen könne, mehr Hörer als bisher zu erreichen. Kritiker bemängeln, der Deutschlandfunk verliere einen Teil seiner bisherigen Programmstruktur und seines journalistischen Profils.
Die Petition #dlfbleibt, die sich für die Beibehaltung des aktuellen Deutschlandfunk-Programms einsetzt, hat mittlerweile rund 7.500 Unterschriften gesammelt. Auf ihrer Webseite stellt die Initiative auch das aktuelle DLF-Programmschema mit dem Entwurf für das neue Sendeschema der bundesweiten Informationswelle gegenüber. So sollen Interessenten den Status Quo mit den Planungen vergleichen können.
Das Deutschlandradio betonte im Rahmen eines Pressegesprächs Anfang Juli, es handele sich ausdrücklich noch um einen Entwurf. Bis zur Umsetzung am 30. November seien noch Änderungen möglich. Bislang gibt es aber noch keine Informationen dazu, ob der Entwurf noch dem aktuellen Planungsstand entspricht oder ob mittlerweile Anpassungen vorgenommen wurden.
DLF-Entwurfsschema für das Programm ab 30. November
Montag bis Freitag

Samstag

Sonntag

An dieser Stelle sei nochmals der Hinweis erlaubt, dass es sich noch um einen Entwurf handelt. Eine finale Fassung des neuen Deutschlandfunk-Programms hat das Deutschlandradio bisher nicht veröffentlicht.
