AM Radio for Every Vehicle Act rückt näher (Foto: Melonemond auf Pixabay)
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USA: Autohersteller machen gegen „AM Radio for Every Vehicle Act“ Stimmung

Der Streit um den AM Radio for Every Vehicle Act ist in eine neue Phase eingetreten. Wie das Onlinemagazin Radiovisie unter Berufung auf Lobbyregister berichtet, haben Automobilhersteller und Technologieunternehmen im zweiten Quartal mehr Geld für Lobbyarbeit gegen das Gesetz ausgegeben als die Radiobranche für dessen Unterstützung.

Toyota, Honda, General Motors und die Consumer Technology Association gaben dem Bericht zufolge zusammen mehr als 4,9 Millionen Dollar aus. Zum Vergleich: Die National Association of Broadcasters (NAB), iHeartMedia und Salem Media haben im gleichen Zeitraum zusammen nur etwa 4 Millionen Dollar investiert.

Das Gesetz soll Automobilhersteller dazu verpflichten, Mittelwellen- und UKW-Radio serienmäßig in Neufahrzeuge einzubauen. Obwohl der Gesetzentwurf sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat über eine Mehrheit verfügt, steht die Abstimmung seit geraumer Zeit aus. Warum es immer wieder zu Verzögerungen kommt, ist nicht nachvollziehbar.