Berlin und Brandenburg setzen auf DAB+ (Foto: wal_172619 auf Pixabay)
Berlin und Brandenburg setzen auf DAB+ (Foto: wal_172619 auf Pixabay)

Bericht: Berlin und Brandenburg streichen Neuvergabe für freie UKW-Frequenzen

In Berlin und Brandenburg sollen freiwerdende UKW-Frequenzen nicht mehr neu vergeben werden. Das sieht einem Bericht des Branchenmagazins Radioszene.de zufolge der Gesetzesentwurf zum neuen Staatsvertrag über private Medien in Berlin und Brandenburg vor. Dieser wurde vom brandenburgischen Landtag am 22. April in zweiter Lesung angenommen.

DAB+ soll zum zentralen Medium für die terrestrische Verbreitung von Hörfunkprogrammen werden. Dazu ist der flächendeckende Ausbau der Sendernetze vorgesehen. Insbesondere in ländlichen Regionen soll die Empfangsqualität verbessert werden. Zudem sind weitere Übertragungskapazitäten für private Programmveranstalter geplant.

Bestehende UKW-Lizenzen können weiter genutzt werden. Bis auf weiteres können die Veranstalter selbst entscheiden, ob und wann sie sich aus wirtschaftlichen Gründen von der analogen Verbreitung verabschieden. Abseits dessen ist es in der Hauptstadt-Region vorgesehen, den UKW-Ausstieg von der Markt- und Versorgungslage abhängig zu machen.