Eifelradio muss den geplanten Start auf einer dritten UKW-Frequenz verschieben. Die ursprünglich für August vorgesehene Inbetriebnahme eines Senders auf 91,9 MHz in Prüm soll nun voraussichtlich erst Ende September erfolgen, wie das Onlinemagazin SatelliFax berichtet.
Grund für die Verzögerung ist dem Bericht zufolge die derzeit hohe Waldbrandgefahr. Der Antennenmast befindet sich am Waldrand. Bei den notwendigen Stahlbauarbeiten könnte durch Flexarbeiten Funkenflug entstehen, weshalb der Betreiber Milling Broadcast die Installation zunächst zurückstellt.
Zwei Sender bereits in Betrieb
Eifelradio ist derzeit bereits auf 87,7 MHz aus Nürburg und 92,2 MHz aus Daun zu empfangen. Dazu kommen Livestreams im Internet. Das Programm kombiniert regionale Informationen und Musik. Ein festes Studio gibt es nicht: Beiträge und Interviews werden extern produziert und teilweise mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.
Auch beim Thema Waldbrandgefahr setzt Eifelradio auf KI-Unterstützung. Zuletzt wurden die Hörer regelmäßig in Deutsch, Niederländisch und Französisch mit einer automatisch erzeugten Warnmeldung für die aktuelle Situation sensibilisiert.
