Auch abseits des Berggipfels befinden sich weitere Sendemasten (Foto: RadioBlog.eu)
Sendeanlagen am Mount Wilson (Foto: RadioBlog.eu)

USA: Immer mehr nichtkommerzielle UKW-Sender

Die Zahl der nichtkommerziellen UKW-Sender in den Vereinigten Staaten wächst weiter. Nach den neuesten Zahlen der Federal Communications Commission (FCC) gab es zum 30. Juni 4.806 nichtkommerzielle UKW-Stationen. Das sind 177 mehr als vor einem Jahr und sogar 622 Sender mehr als vor vier Jahren. Die FCC hatte Ende 2021 ein Antragsfenster für neue nichtkommerzielle FM-Sender eröffnet.

Der anhaltende Rückgang der Mittelwellen-Sender setzt sich fort. Zur Jahresmitte gab es 4.300 AM-Stationen, 60 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres und 198 Sender weniger als vor vier Jahren. Die AM-Kategorie erreichte nach Angaben der FCC Anfang der 90er Jahre mit rund 5.000 Lizenzen ihren Höchststand.

Kommerzielle FM-Sender rückläufig

Auch die Zahl der kommerziellen UKW-Sender ist weiter rückläufig. Am Stichtag 30. Juni gab es 6.560, das sind 42 weniger als im Vorjahr und 129 weniger als vor vier Jahren. Die Kategorie der FM-Translator und -Verstärker umfasst unterdessen 8.846 Sender; das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Noch in diesem Jahr sollen Anträge für nichtkommerzielle Translator möglich werden. Dadurch dürfte die Zahl dieser Stationen wider ansteigen.

Nicht zuletzt verzeichnet die amerikanische Fernmeldebehörde 2.013 Low-Power-Sender (LPFM) auf UKW. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Seit 2023 sind neue Anträge für diese Kategorie möglich. Daher ist es denkbar, dass die Anzahl an Stationen mit kleiner Leistung weiter ansteigt.