Die Beasley Broadcast Group gab bekannt, dass sie ihre Umschuldungsmaßnahmen nach Ablauf ihrer Umtauschangebote abgeschlossen hat. Das Unternehmen hat 15,9 Millionen US-Dollar seiner vorrangig besicherten First-Lien-Schuldverschreibungen mit einem Zinssatz von 11,000 Prozent und Fälligkeit im Jahr 2028 zurückgekauft, sodass noch rund 15 Millionen US-Dollar ausstehen. Die Schuldverschreibungen wurden zu 100 Prozent ihres Nennwerts erworben.
Im Rahmen der Umstrukturierung wurde den Inhabern der 9,200 Prozent Senior Secured Second Lien Notes des Unternehmens mit Fälligkeit im Jahr 2028 die Möglichkeit geboten, ihre Bestände im Umtauschverhältnis von 50 Prozent gegen neu emittierte 10,000 Prozent Senior Secured Second Lien PIK Notes mit Fälligkeit im Jahr 2027 umzutauschen. Das Unternehmen meldete eine Beteiligung von insgesamt 184,06 Millionen US-Dollar an Nennwert, was 99,53 Prozent der berechtigten Schuldverschreibungen entspricht.
Grünes Licht für Änderungen der Emissionsbedingungen
Beasley teilte mit, dass es zudem die erforderlichen Zustimmungen zur Änderung der für die Schuldverschreibungen geltenden Emissionsbedingungen erhalten habe, wobei die Inhaber von First-Lien-Schuldverschreibungen vollumfänglich mitwirkten. Ein unterstützender Inhaber von Second-Lien-Schuldverschreibungen erklärte sich bereit, auf eine Bedingung zu verzichten, die eine 100-prozentige Beteiligung vorschrieb.
Die Umstrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von rund 271 Millionen US-Dollar und jüngsten finanziellen Belastungen bewältigen muss, darunter ein negativer freier Cashflow und ein Nettoverlust im vergangenen Jahr. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete die Beasley-Aktie im vergangenen Jahr deutliche Kursgewinne, was die Reaktion der Anleger auf die finanziellen Umstrukturierungsbemühungen des Unternehmens widerspiegelt.
