In Berlin und Brandenburg soll es im Herbst eine weitere Ausschreibung für DAB+-Übertragungskapazitäten geben. Das berichtet das Branchenportal SatelliFax unter Berufung auf das Magazin Radioszene.de. Nachdem die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) zunächst vier landesweite Sendeplätze für private Programmanbieter in neuen, regionalisierten Multiplexen ausgeschrieben hat, sollen in der nächsten Runde voraussichtlich jeweils drei regionale Kapazitäten vergeben werden.
Ab September 2028 sollen die DAB+-Sendernetze in der Hauptstadtregion grundlegend verändern werden. So ist für Brandenburg eine landesweite Netzabdeckung geplant, die über fünf regionale Bedeckungen realisiert wird. Für Berlin soll ein eigenständiger lokaler Multiplex erhalten bleiben. Die bisherigen landesweiten Kapazitäten auf den Kanälen 10B (rbb) und 12D (private Anbieter in Brandenburg) sollen im Rahmen der Neustrukturierung aufgegeben werden.
