Gestern Abend (nach deutscher Zeit) hat Samsung seine neuen Smartphones der S-Klasse vorgestellt. Ich hatte bereits die Möglichkeit, mir das Samsung Galaxy S26 Ultra einmal genauer anzusehen. Das Gerät ist sehr hochwertig verarbeitet. Es verfügt über ein sehr helles, 6,9 Zoll großes Display. Die Kamera bietet nur noch fünffachen optischen Zoom. Bei meinem – zugegeben – in die Jahre gekommenen Samsung Galaxy S23 Ultra ist noch ein zehnfacher optischer Zoom möglich.
In der Praxis bieten die Kameras beider Smartphones Vor- und Nachteile. Darauf gehe ich näher im Hands-On-Test auf teltarif.de ein. Hier im Blog möchte ich mich auf die Streaming-Features konzentrieren. Testen konnte ich das allerdings nur über WLAN. Wie gut die Mobilfunk-Schnittstelle des neuen Samsung-Smartphones ist, kann ich daher nicht sagen. Allerdings bin ich beeindruckt, dass Samsung immer noch die Nutzung von bis zu zwei Nano-SIM-Karten plus eSIM ermöglicht.

Toller Lautsprecher mit Stereo-Effekt
Was mich beeindruckt hat, ist der sehr gute Lautsprecher. Das wurde bei Samsung schon in den vergangenen Jahren sukzessive besser. Früher klangen die Geräte immer etwas „spitz“. Beim Galaxy S26 Ultra hat der Hersteller noch eine Schippe draufgelegt. Der Sound ist richtig ausgewogen und – unter Berücksichtigung der Größe des Smartphones – sogar einigermaßen satt. Befindet man sich direkt vor dem Handy, lässt sich sogar ein guter Stereo-Klang genießen.
Wenn es um Smartphone-Displays geht, ist Samsung eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Schon vor Jahren musste ich im Urlaub in Dubai feststellen. dass man die Dinger auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen kann, während man auf dem iPhone praktisch nichts mehr sieht. Damals hatte Apple noch LCD-Displays verbaut, aber auf Samsung-Niveau ist das auch nach dem Wechsel auf LED-Bildschirme nicht.
Auch das Samsung Galaxy S26 Ultra kommt mit einem sehr hellen Display, das satte und dennoch naturgetreue Farben darstellt. Ideal also, um auch Video-Streaming zu nutzen – eine meiner Haupt-Anwendungen auf dem Galaxy S23 Ultra, nicht weil das besser als mit dem iPhone funktioniert, sondern weil es für meinen Usecase gerade am besten passt.

Produktwechsel statt Neukauf
Ich hatte vielleicht eine Stunde Zeit, um mich ausgiebig mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra zu befassen. Das Gerät gefällt mir richtig gut, und eigentlich wäre es an der Zeit, das Galaxy S23 Ultra durch ein neues Modell zu ersetzen. Ich habe mich letzten Endes dagegen entschieden – und zwar aus Kostengründen.
Hersteller wie Apple und Google rufen für ihre Smartphone-Spitzenmodelle mittlerweile Preise oberhalb von 1500 Euro auf. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen die magische Preisgrenze bei 1000 Euro lag. Ich arbeite gerne mit Smartphones, aber ich habe natürlich auch noch andere Ausgaben, sodass ich Neuanschaffungen mittlerweile mehrfach überdenke.

Ich möchte mir weiterhin jedes Jahr ein neues iPhone gönnen, zumal ich jedes Apple-Gerät mehrere Jahre im Einsatz habe – zuerst als privates Handy, dann als Geschäftsgerät und schließlich als Mobiltelefon, mit dem ich unter anderem neue iOS-Betaversionen teste. Meine Samsung-Handys habe ich immer gerne als Kamera genutzt, etwa für Senderfotos. Wenn es um Zoom geht, ist Apple halt immer noch nicht auf Samsung-Niveau.
Allerdings sind echte Kompaktkameras nicht nur günstiger. Sie leisten auch mehr als eine Smartphone-Knipse. Und genau aus diesem Grund werde ich mein Samsung Galaxy S23 Ultra nicht durch ein neues Android-Smartphone, sondern durch eine Kamera ersetzen, die nicht nur günstiger und zum Fotografieren noch besser geeignet ist. Sie ist zudem langlebiger als jedes Mobiltelefon.
