Die Corporation for Public Broadcasting (CPB) in den Vereinigten Staaten von Amerika wird 58 Jahre nach ihrer Gründung aufgelöst. Das hat der Verwaltungsrat der gemeinnützigen Organisation beschlossen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass der US-Kongress die Finanzierung der CPB gestrichen hat.
CPB-Chefin Patricia Harrison äußerte die Hoffnung, „dass künftige Führungskräfte und Generationen“ den Wert des öffentlichen Rundfunks erkennen, „seine Unabhängigkeit verteidigen und die Arbeit fortsetzen, vertrauenswürdige, bildungsorientierte und gemeinwohlnahe Medien für alle Amerikaner zugänglich zu halten.“
Mehr als 1500 öffentliche Radio- und Fernsehsender in den gesamten USA hatte die CPB beim Aufbau und Betrieb unterstützt. Der Verwaltungsrat der Organisation war nun der Auffassung, dass die CPB ohne Finanzierung nicht mehr dem öffentlichen Interesse diene. Zudem bestehe die Gefahr politischer Einflussnahmen.
