Im vergangenen Jahr wurde ein Großteil der Mitarbeiter des amerikanischen Auslandssenders Voice of America entlassen. Das war rechtswidrig, wie ein amerikanischer Bundesrichter am vergangenen Wochenende entschied. Hintergrund ist einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge die Ernennung von Kari Lake zur Chefin der für die Entlassungen verantwortlichen Agency for Global Media.
Die Ernennung von Lake müsse vom Senat bestätigt werden. Das sei nicht erfolgt. Lake kündigte gegen das Urteil Berufung an. Sollten weitere Gerichte dem jetzt ergangenen Urteil folgen, könnten die Mitarbeiter der Voice of America ihre Arbeit wieder aufnehmen. Der Auslandsdienst wurde 1942 gegründet. Nun soll er nach dem Willen des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump eingestellt werden.
